Zweifel
Gestern waren wir den ganzen Tag in Niedersachsen. Mein Lieblingsmann hatte seiner Mutter versprochen, ihr das Wohnzimmer zu tapezieren. Helfen durfte ich nicht..."denk an deinen Rücken"...stattdessen wurde mir ein Tag im Garten im Liegestuhl verordnet, den ich sehr genossen habe.
Und zum ersten Mal hatte ich ernsthafte Zweifel, ob es richtig ist, dass er sein Haus, zu dem ebenfalls ein großer Garten gehört, verkauft. Ich weiß, wie wichtig es ihm immer war, von der Arbeit nach Hause zu kommen und den Abend draußen verbringen zu können...außerdem wäre er dort in der Nähe von seiner Tochter.
Der Verkauf des Hauses war seine Entscheidung und ich habe ihn dahingehend nie beeinflusst. Wir hatten ursprünglich geplant, dort hin zu ziehen, wenn mein Sohn hier mit der Schule fertig ist, auch wenn mir der Gedanke an ein Leben auf dem Land nicht wirklich behagt. Das weiß er und seine Entscheidung, das Haus zu verkaufen hängt unter anderem auch damit zusammen. Er möchte mir nicht zumuten, irgendwo zu leben, wo ich mich nicht wohl fühle...und er befürchtet, dass ich dort auf die Dauer unglücklich wäre. Hinzu kommt, dass ich dort nicht so einfach einen neuen Job finden würde und auch wenn ich nicht mehr arbeiten gehen müsste, wenn wir dort wohnen würden, so weiß er doch, dass mir mein Job wichtig ist und dass ich mich schwer damit tun würde, meine finanzielle Unabhängigkeit aufzugeben.
Als er letztes Jahr zu mir in die Stadt gezogen ist, hat er so viel aufgegeben, bzw. zurückgelassen. Damals habe ich ihm versprochen, dass ich trotz meiner Ängste mit ihm zurückgehe, sobald mich hier nichts mehr hält. Daran muss ich seit gestern ständig denken und ich mache mir Vorwürfe, dass ich ihn nicht davon abgehalten habe, das Haus zum Verkauf anzubieten.
Er träumt davon, hier in der Stadt eine Wohnung mit Terrasse oder Garten zu mieten...diese Wohnungen sind bei uns aber schwer zu finden, oder nahezu unbezahlbar. Mehr als eine Wohnung mit Balkon wird nicht drin sein.
Er möchte, dass ich glücklich bin...und mir geht es doch, was ihn angeht, genauso. Wird er das auf die Dauer sein? Wird er sich in der Stadt nicht irgendwann wie eingesperrt fühlen?
Noch ist nichts unterschrieben...
Und zum ersten Mal hatte ich ernsthafte Zweifel, ob es richtig ist, dass er sein Haus, zu dem ebenfalls ein großer Garten gehört, verkauft. Ich weiß, wie wichtig es ihm immer war, von der Arbeit nach Hause zu kommen und den Abend draußen verbringen zu können...außerdem wäre er dort in der Nähe von seiner Tochter.
Der Verkauf des Hauses war seine Entscheidung und ich habe ihn dahingehend nie beeinflusst. Wir hatten ursprünglich geplant, dort hin zu ziehen, wenn mein Sohn hier mit der Schule fertig ist, auch wenn mir der Gedanke an ein Leben auf dem Land nicht wirklich behagt. Das weiß er und seine Entscheidung, das Haus zu verkaufen hängt unter anderem auch damit zusammen. Er möchte mir nicht zumuten, irgendwo zu leben, wo ich mich nicht wohl fühle...und er befürchtet, dass ich dort auf die Dauer unglücklich wäre. Hinzu kommt, dass ich dort nicht so einfach einen neuen Job finden würde und auch wenn ich nicht mehr arbeiten gehen müsste, wenn wir dort wohnen würden, so weiß er doch, dass mir mein Job wichtig ist und dass ich mich schwer damit tun würde, meine finanzielle Unabhängigkeit aufzugeben.
Als er letztes Jahr zu mir in die Stadt gezogen ist, hat er so viel aufgegeben, bzw. zurückgelassen. Damals habe ich ihm versprochen, dass ich trotz meiner Ängste mit ihm zurückgehe, sobald mich hier nichts mehr hält. Daran muss ich seit gestern ständig denken und ich mache mir Vorwürfe, dass ich ihn nicht davon abgehalten habe, das Haus zum Verkauf anzubieten.
Er träumt davon, hier in der Stadt eine Wohnung mit Terrasse oder Garten zu mieten...diese Wohnungen sind bei uns aber schwer zu finden, oder nahezu unbezahlbar. Mehr als eine Wohnung mit Balkon wird nicht drin sein.
Er möchte, dass ich glücklich bin...und mir geht es doch, was ihn angeht, genauso. Wird er das auf die Dauer sein? Wird er sich in der Stadt nicht irgendwann wie eingesperrt fühlen?
Noch ist nichts unterschrieben...

