Gedanken

Freitag, 2. November 2007

So sehr

ich meinen Job auch mag...es gibt so Tage, da träume ich von einem anderen.

Von einem mit regelmäßigen Arbeitszeiten. Von Montag bis Freitag, ohne Spätschichten, ohne Wechselschichten und ohne Feiertags- und Wochenendarbeit...

Gibt es so etwas überhaupt noch?

Freitag, 1. Juni 2007

Unruhe

in mir...seit Tagen...

... was mag sie bedeuten?

Keine Ahnung - aber sie ist da - spürbar.
Keine unangenehme Unruhe - so ein Kribbeln im Bauch - undefinierbar - ohne Namen - ohne Gesicht - ein Gefühl von "da will was raus" - nur was?

Mittwoch, 16. Mai 2007

Glück

"Schließlich hängt das Glück nur davon ab,
wie viel Fähigkeit man hat,
andere und anderes zu lieben."


( Ricarda Huch )

Dienstag, 1. Mai 2007

Menschen...

...kommen in unser Leben, Menschen gehen aus unserem Leben. Aber sie alle hinterlassen Spuren auf unserer Seele, in unserem Herzen. Manche mehr, andere weniger. Kaum sichtbar, aber doch da. Fast wie Wasserzeichen auf einem Blatt Papier. Manchmal taucht eine Erinnerung urplötzlich und schemenhaft auf. An manche Gesichter kann man sich nur vage erinnern, umso mehr an die Worte, und umgekehrt. Einige aber verlassen uns das ganze Leben lang nicht.

Eine Erinnerung ist vor einiger Zeit urplötzlich aufgetaucht. Eine Erinnerung an einen Menschen, der vor ziemlich genau 3 Jahren von jetzt auf gleich in mein Leben getreten ist und, widriger Umstände wegen, genauso schnell wieder aus meinem Leben verschwunden ist...verschwinden musste...
Dieser Mensch hat tiefe Spuren auf meiner Seele und in meinem Herzen hinterlassen.
Ich frage mich seit einiger Zeit oft, wie es diesem Menschen seitdem wohl ergangen ist...ob es ihm gut geht.
Schade, dass ich ihn nicht selbst fragen kann.
Ich könnte wohl, aber ich kann nicht...

Dienstag, 8. August 2006

Strahlend blauer Himmel

über der Stadt, kein Wölkchen am Himmel.... kommt der Sommer zurück?
Laut Wetterbericht soll es heute sonnig werden, wenn auch nicht übermäßig warm. Ideales Wetter zum Fahrradfahren also...eine willkommene Möglichkeit, nach dem gestrigen Tag mal wieder den Kopf richtig frei zu kriegen.

Vor einigen Wochen habe ich noch gedacht, dass ich mittlerweile gelernt habe, nein zu sagen. Dass ich es schaffe, mich nicht überrumpeln zu lassen, wenn mir jemand auf die Mitleidstour kommt, mir Zeit auszubitten, um in Ruhe über ein an mich herangetragene Ansinnen nachdenken zu können. Im großen und ganzen hat das in den letzten 2 Jahren gut funktioniert. .
Der gestrige Tag hat gezeigt, dass ich wohl doch noch nicht so weit bin....mag auch sein, dass es einen Typ Mensch gibt, der mich an der richtigen Stelle zu packen weiß und es schafft, mich dermaßen einzuwickeln, dass ich mich nicht wehren kann.

Gestern morgen kurz nach halb zehn klingelte mein Handy. Die Personalchefin. Keine Ahnung, warum ich überhaupt abgenommen habe, im nachhinein betrachtet, hätte mir klar sein müssen, dass ein Anruf während meines Urlaubs nichts Gutes bedeuten kann. Ich bin aber dran gegangen und habe mitgeteilt bekommen, dass man mich nächste Woche schon unbedingt wieder im Betrieb braucht...ein Notfall...wenn es irgendwie ginge, müsste ich die letzte Woche meines Urlaubs auf den Herbst verschieben. Das ging alles so schnell. Da ich in dem Moment überhaupt nicht mit so etwas gerechnet habe, und da es in den ganzen Jahren nicht einmal vorgekommen ist, dass ich meinen Urlaub verschieben oder abbrechen musste, bin ich ihr auf den Leim gegangen. "Danke...tschüss, wir sehen uns dann am Montag." Gespräch beendet.
Erst hinterher ist mir klargeworden, auf was ich mich eingelassen habe. Mal abgesehen davon, dass ich im Vorfeld schon meinen Urlaub um eine Woche verschieben musste...
Ausgerechnet nächste Woche. Da muss das Haus in Niedersachsen für die Übergabe vorbereitet werden. Alleine schafft der Lieblingsmann das nicht. Entsprechend war seine Laune gestern nachdem ich ihm von dem Telefonat berichtet hatte.
Der Tag war gelaufen...und der Rest des Urlaubs ist es wohl auch.

Dienstag, 25. Juli 2006

Zweifel

Gestern waren wir den ganzen Tag in Niedersachsen. Mein Lieblingsmann hatte seiner Mutter versprochen, ihr das Wohnzimmer zu tapezieren. Helfen durfte ich nicht..."denk an deinen Rücken"...stattdessen wurde mir ein Tag im Garten im Liegestuhl verordnet, den ich sehr genossen habe.

Und zum ersten Mal hatte ich ernsthafte Zweifel, ob es richtig ist, dass er sein Haus, zu dem ebenfalls ein großer Garten gehört, verkauft. Ich weiß, wie wichtig es ihm immer war, von der Arbeit nach Hause zu kommen und den Abend draußen verbringen zu können...außerdem wäre er dort in der Nähe von seiner Tochter.
Der Verkauf des Hauses war seine Entscheidung und ich habe ihn dahingehend nie beeinflusst. Wir hatten ursprünglich geplant, dort hin zu ziehen, wenn mein Sohn hier mit der Schule fertig ist, auch wenn mir der Gedanke an ein Leben auf dem Land nicht wirklich behagt. Das weiß er und seine Entscheidung, das Haus zu verkaufen hängt unter anderem auch damit zusammen. Er möchte mir nicht zumuten, irgendwo zu leben, wo ich mich nicht wohl fühle...und er befürchtet, dass ich dort auf die Dauer unglücklich wäre. Hinzu kommt, dass ich dort nicht so einfach einen neuen Job finden würde und auch wenn ich nicht mehr arbeiten gehen müsste, wenn wir dort wohnen würden, so weiß er doch, dass mir mein Job wichtig ist und dass ich mich schwer damit tun würde, meine finanzielle Unabhängigkeit aufzugeben.

Als er letztes Jahr zu mir in die Stadt gezogen ist, hat er so viel aufgegeben, bzw. zurückgelassen. Damals habe ich ihm versprochen, dass ich trotz meiner Ängste mit ihm zurückgehe, sobald mich hier nichts mehr hält. Daran muss ich seit gestern ständig denken und ich mache mir Vorwürfe, dass ich ihn nicht davon abgehalten habe, das Haus zum Verkauf anzubieten.
Er träumt davon, hier in der Stadt eine Wohnung mit Terrasse oder Garten zu mieten...diese Wohnungen sind bei uns aber schwer zu finden, oder nahezu unbezahlbar. Mehr als eine Wohnung mit Balkon wird nicht drin sein.

Er möchte, dass ich glücklich bin...und mir geht es doch, was ihn angeht, genauso. Wird er das auf die Dauer sein? Wird er sich in der Stadt nicht irgendwann wie eingesperrt fühlen?

Noch ist nichts unterschrieben...

Donnerstag, 6. Juli 2006

Ein Geschenk des Himmels

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist,
dass sie da sind.

Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut,
sie nur zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend
ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wieviel ärmer
wir ohne sie wären.

Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk
des Himmels sind.

Sie wüssten es,
würden wir es ihnen sagen!


(Petrus Ceelen)

Mittwoch, 21. Juni 2006

Urlaub

...ist aus zwei Gründen bei uns zuhause momentan das Thema.

Grund 1:
Anfang des Jahres habe ich auf der Arbeit 3 Wochen Urlaub ab 24. Juli eingetragen...ob ich ihn nun wirklich bekomme, steht noch in den Sternen. Nachdem ich mittlerweile seit Anfang des Monats wieder arbeite, denke ich, dass ich heute mal nachfragen kann, wie es denn nun aussieht...die Urlaubsplanung bezog sich nämlich auf den Betrieb, in dem ich gearbeitet habe, bevor ich krank geworden bin. Natürlich wäre es schön, wenn ich den Urlaub so bekommen würde, zumal mein Lieblingsmann zur gleichen Zeit Urlaub hat und sich genau dann die Ferien unserer Kinder überschneiden. Auf der anderen Seite hätte ich aber auch kein Problem damit, meinen Urlaub zu verschieben, wenn es für mich bedeuten würde, dass ich in dem Betrieb bleiben kann, in dem ich jetzt arbeite.

Man ( besser gesagt:ich ) muss eben Prioritäten setzen...in dem jetzigen Betrieb bleiben zu können, würde mir persönlich mehr bedeuten, als 3 Wochen Urlaub zum Wunschtermin. Langfristig Freude an der Arbeit gegen 3 Wochen Urlaub also. Bin ich in dem Punkt zu egoistisch?


Grund 2:
Was machen wir, wenn es mit dem gemeinsamen Urlaub klappt?

Anfang des Jahres hatten wir überlegt, in den Ferien mit beiden Kindern wegzufahren...wenigstens eine Woche, irgendwohin, wo es Sonne, Strand und Meer gibt...
Da aber dann meine Krankheit dazwischen kam und nicht abzusehen war, wann es mir wieder besser geht, hatten wir das Thema Urlaub erst einmal vertagt.
Inzwischen sind die "Urlaubs-Schnäppchen" natürlich alle weg und ein Urlaub für ein paar tausend Euro für uns vier sitzt nun mal nicht drin. Natürlich würde ( auch ) ich unseren Kindern gerne einen schönen Urlaub ermöglichen, aber was nicht geht, geht nun mal nicht. Ich möchte nicht das Geld, das da ist, für eine Woche Urlaub verprassen und mich dann monatelang einschränken müssen. Mal abgesehen davon, weiß ich ja auch nicht, wie lange mein Rücken mitmacht. Was ist denn, wenn ich in ein paar Monaten wieder nicht arbeiten gehen kann und wieder nur das knappe Krankengeld bekomme? Ich meine, wir könnten uns genauso gut hier ein paar schöne Tage machen und den Urlaub am Meer für nächsten Sommer ins Auge fassen. Zu egoistisch?

Mittwoch, 7. Juni 2006

Veränderungen

Meine berufliche Veränderung zieht Kreise.

Wenn ich überlege, wie ich noch vor ein paar Tagen über die Versetzung gedacht habe und wie ich heute, nur wenige Tage später, darüber denke, könnte ich mir an den Kopf fassen. Mittlerweile denke ich einfach nur noch, dass mir nichts besseres passieren konnte. Ich gehe mit einer vorher nicht gekannten Motivation arbeiten...und das liegt nicht, jedenfalls nicht nur, daran, dass ich vorher 10 Wochen krankheitsbedingt zuhause herumgelungert habe. Es liegt vielmehr daran, mit welcher Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft meine neuen Kollegen mir von Anfang an begegnet sind und an der Wertschätzung gegenüber meiner Person und meiner Arbeit, nicht nur seitens meiner Vorgesetzten. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mich jemals so sehr auf einen Arbeitstag gefreut habe, bzw. dass ich so traurig war, wenn ich, so wie heute, wider Erwarten frei habe. Komisch ist das...aber natürlich auch total schön.

Mein Lieblingsmann hat mir in den letzten Tagen des öfteren gesagt, dass man richtig merkt, wieviel Spaß mir die Arbeit jetzt macht und wie gut mir die Veränderung tut. Dass er sich freut, wie ausgeglichen und glücklich ich jetzt ( wieder ) bin.

Morgen und Freitag muss ich zu einer Fortbildung, die meine Kollegen alle schon gemacht haben, als ich im Krankenhaus war. Da wir dort innerhalb der 2 Tage insgesamt 3 Tests schreiben, bin ich seit ein paar Stunden schon fleißig am lernen und stopfe mir den Kopf voll, mit Zahlen und Fachausdrücken. Ich denke, ich schnappe mir gleich meine Unterlagen und setze mich irgendwo im Park in die Sonne oder in der Stadt ins Café. Irgendeinen positiven Nebeneffekt muss die Lernerei ja haben.

Montag, 5. Juni 2006

Hier und jetzt

Laufe nicht der Vergangenheit nach,
verliere dich nicht in der Zukunft.
Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen.
Das Leben ist hier und jetzt.


( Buddha )



Gewidmet einem Menschen, der es nicht lassen kann, immer wieder aufs Neue in der Vergangenheit...noch dazu meiner Vergangenheit...herumzuwühlen.
Einem Menschen, der nicht in der Lage ist, Vergangenes ruhen zu lassen.
Einem Menschen, der in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen, durch boshafte Bemerkungen mir und auch meinem Kind das Herz schwer macht...

( nein, mein Ex ist nicht gemeint )

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