Krankenakte
...geht´s los.
Morgen habe ich nach 10 Wochen meinen 1.Arbeitstag.
Ich werde zumindest vorerst nicht an meinen alten Arbeitsplatz zurückkehren, sondern werde als zusätzliche Kraft in einem anderen Betrieb eingesetzt. Vorgestern noch waren meine Gedanken dazu eher zwiespältig...mittlerweile freue ich mich aber auf die Veränderung...auf das Neue.
Und wer weiß, wofür es gut ist...?
Universo - 2006-06-01 20:59
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Gestern habe ich die erste Krankengeldzahlung von meiner Krankenkasse bekommen.
Ich bin vor einigen Wochen schon darüber aufgekärt worden, dass das Krankengeld nur 70% des letzten Lohnes ausmacht und hatte mir natürlich vorher schon ausgerechnet, was letztendlich für mich dabei rum kommen würde.
Ich denke, egal wieviel ( oder wie wenig ) man verdient, wenn davon nur 70% übrig bleiben, ist es immer eine große Einbuße. Mir haben die Gedanken über das zu erwartende Krankengeld jedenfalls schon die eine oder andere schlaflose Nacht bereitet.
Das, was ich normal an Geld ( zuzüglich Unterhalt und Kindergeld für meinen Sohn ) zur Verfügung habe, reicht zwar, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten...große Sprünge können wir von dem, was abzüglich der festen Kosten übrig bleibt, aber nicht machen.
Eingekauft wird überwiegend beim Discounter...und trotzdem ist oft am Ende des Geldes noch viel zu viel Monat übrig.
Seit ich nun unsere finanzielle Situation für diesen Monat schwarz auf weiß habe, bin ich nur am rechnen...ich überlege schon die ganze Zeit, wo wir uns noch einschränken können, aber irgendwie will mir nichts einfallen.
Diesen Monat werden aus den ohnehin nicht großen Sprüngen wohl nur winzige Hüpfer werden...
Noch ein Grund mehr für mich also, zu hoffen, dass es mit dem arbeiten wieder klappt.
4 Wochen durchhalten bis zum nächsten Lohn, dann sieht´s wieder besser aus...und Urlaubsgeld gibt es Anfang Juli ja auch...
Universo - 2006-06-01 07:35
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Nach mittlerweile 10 Wochen Arbeitsunfähigkeit hat mein Orthopäde heute sein OK für das Projekt "Arbeitsversuch" gegeben. Ich darf tatsächlich testen, ob meine Bandscheibe wieder in soweit ok ist, dass sie dem Arbeitsalltag stand hält.
Endlich....
In den 2 Wochen, die mittlerweile seit der stationären Schmerztherapie vergangen sind, sind die Schmerzen von ursprünglich 100% auf ca. 30% zurückgegangen. Für mich ist das im Vergleich zu vorher eine enorme Verbesserung und momentan habe ich das Gefühl, dass ich mit diesen 30% klar komme. Jetzt muss sich zeigen, wie es unter normaler Belastung aussieht, denn mehr als leichte Bewegung war mir ja in den letzten Wochen nicht erlaubt.
Etwas ( mehr ) Sorge bereiten mir die Fußheberschwäche und der 88%ige Kraftverlust im rechten Fuss, verursacht durch den monatelangen Druck des Bandscheibenvorfalls auf die Nervenwurzel. Mein Orthopäde meinte heute, dass kaum Aussicht besteht, dass sich daran auf die Dauer etwas ändert, da die entstandenen Nervenschäden irreparabel sind. Ich habe in den letzten Wochen schon gemerkt, dass mein rechter Fuß, bzw. das ganze Bein selbst unter leichter Belastung schnell ermüden...mal schauen, wie es auf die Dauer geht.
Morgen erfahre ich, wann ich wieder anfangen kann, zu arbeiten und ich freue mich schon.
Obwohl...ich sehe das Ganze mit einem lachenden und einem weinenden Auge...heute mittag habe ich nämlich erfahren, dass die Firmenleitung erst einmal schauen muss, in welchem unserer 5 Betriebe ich arbeiten werde. Die Dienstpläne für den nächsten Monat sind längst fertig und da man nicht wusste, wie es mit mir weitergeht, hat man zumindest für nächsten Monat meinen Posten anderweitig besetzt. Mir war schon irgendwie klar, dass das passieren könnte/würde, trotzdem war ich heute mittag geschockt. Ich arbeite jetzt seit 19 Jahren in diesem Betrieb...das ist fast so etwas wie mein 2. Zuhause. Ich habe ganz liebe Kollegen und habe mich nach den langen Wochen zuhause natürlich auch auf sie gefreut. Als ich zuhause war, habe ich erst mal ein Ströphchen geheult.
Na ja, jetzt, einige Stunden später sehe ich das schon wesentlich gelassener.
Ich werde zusätzlich geplant und falls sich herausstellen sollte, dass ich doch noch nicht arbeiten kann, muss ich wenigstens kein schlechtes Gewissen haben.
Realistisch betrachtet ist es vorerst nicht mehr als ein Arbeitsversuch... mein Orthopäde hat mir heute mittag recht deutlich gesagt, dass ich mir darüber im klaren sein muss. Der Bandscheibenvorfall ist nach wie vor da und es besteht weiterhin Behandlungsbedürftigkeit.
Universo - 2006-05-30 22:04
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Musik: Rosenstolz
In den letzten Tagen habe ich mir ziemlich rar gemacht...
Ich hatte einiges zu erledigen und außerdem macht mir mein Bandscheibenvorfall mittlerweile so sehr zu schaffen, dass sitzen kaum noch möglich ist. Für diesen Eintrag werde ich wohl etwas länger brauchen, da ich ihn in Etappen schreiben muss...2 Minuten sitzen und schreiben, dann aufstehen und bewegen, um den Rücken zu entlasten...wieder 2 Minuten sitzen und schreiben...
Trotzdem bin ich nach wie vor optimistisch...ich habe in den letzten Wochen gelernt, damit umzugehen, dass es nun bestimmte Einschränkungen in meinem Leben gibt und dass ich vor allem in Zukunft viel mehr auf mich und meine Gesundheit achten muss. Meine große Schwäche, die Ungeduld, habe ich einigermaßen im Griff, zwischendurch überkommt sie mich zwar immer wieder mal, aber ich arbeite weiter daran. Vieles, was ich vor einigen Wochen noch als Normalität...als Selbstverständlichkeit...angesehen habe, wird es in der Form nicht mehr geben, das habe ich inzwischen akzeptiert. Mein Leben ist dadurch ja nicht weniger schön...es ist anders schön, wenn nicht sogar schöner, weil ich vieles nun bewusster aus einer neuen Perspektive sehe.
Nachdem meine Bandscheibe nun seit fast 7 Wochen ohne nennenswerten Erfolg behandelt wird, hat mein Orthopäde mich zur ambulanten Vorstellung ins Krankenhaus überwiesen, weil er meinte, dass nun möglicherweise eine Operation nötig sein würde, um die betroffene Nervenwurzel zu entlasten. Am Donnerstag war ich dort und man hat mir vorgeschlagen, zunächst eine stationäre Schmerztherapie zu machen....erst wenn die nicht hilft, wird über das Thema Operation nachgedacht.
Ich gehe also morgen für ein paar Tage ins Krankenhaus und vertraue darauf, dass die Schmerztherapie bei mir anschlägt
Universo - 2006-05-07 09:57
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Gestern war ich wieder beim Orthopäden. Nach dem Feiertag war in seiner Praxis mal wieder die Hölle los, 2 1/2 Stunden habe ich warten müssen...ätzend, wenn man kaum länger als 10 Minuten sitzen kann.
Die Entscheidung, mich ins Krankenhaus zu schicken, hatte er letzten Dienstag um eine Woche verschoben, da ich ihm gesagt hatte, dass ich zumindest gerne versuchen würde, wieder arbeiten zu gehen. Immerhin hatte er mir vor 2-3 Wochen selbst gesagt, dass es Menschen gibt, die mit ihrem Bandscheibenvorfall leben ( und arbeiten )....nur woher soll ich wissen, ob ich es nicht auch kann, wenn ich es nicht zumindest versucht habe? Die Schmerzen waren seit dem Wochenende etwas weniger...ich war also überaus optimistisch, ihn überzeugen zu können, mich nicht weiter krank zu schreiben. Mit meinem Optimismus kam ich allerdings nicht gegen seine ärztliche Meinung an...nach der Untersuchung meinte er, dass mein Wunsch, wieder arbeiten zu gehen, nicht mit seinem Befund ( Laseque rechts unverändert 45°, Fußheberschwäche rechts hat sich verschlechtert ) zusammenpasst....und dass ihn auch meine Aussage, ich hätte weniger Schmerzen, nicht dazu bewegen könnte, mich wieder arbeiten zu schicken. Und als wenn er seinen Worten Nachdruck verleihen wollte, hat er mich diesmal direkt 2 Wochen krankgeschrieben. Was hatte die Ärztin vom Medizinischen Dienst letzte Woche Freitag zu mir gesagt? " Ihre Arbeitsfähigkeit ist bis auf weiteres nicht absehbar " Wohl wahr...
Und nun? Morgen muss ich mich im Krankenhaus ambulant vorstellen, um weitere Vorgehensweisen, was meinen seit Wochen therapieresistenten Bandscheibenvorfall angeht, abklären zu lassen. Therapieresistent....naja......klingt für mich als Laien nicht wirklich vielsprechend, aber was bleibt mir übrig, als nun der Dinge zu harren, die da wohl kommen mögen. Morgen bin ich vielleicht schon etwas schlauer.
Think positive...
Universo - 2006-05-03 09:32
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...hatte ich seit Wochen zum ersten Mal das Gefühl, dass meine Bandscheibe sich allmählich erholt. Das Kribbeln im Bein war zwar noch da, aber die Schmerzen im Rücken und im Bein waren seit 2 Tagen so gut wie weg.
Ich gebe zu, ich war leicht euphorisch...hatte ansatzweise begonnen darüber nachzudenken, nächste Woche mit meinem Orthopäden zu besprechen, dass ich zumindest versuchen möchte, wieder arbeiten zu gehen...habe daran gedacht, bald vielleicht wieder Fahrradfahren zu können...
Nur kurze Zeit später waren die Schmerzen wieder da...in einem Ausmaß, wie ich es vorher die ganze Zeit nicht erlebt habe und sie sind noch da...haben mich u.a. die ganze Nacht kaum schlafen lassen....
Aber....im Gegensatz zu vorher haut mich das diesmal nicht um...es macht mich nicht mehr so ungeduldig, wie es vielleicht vor einiger Zeit noch der Fall gewesen wäre...und das ist wirklich ein schönes Gefühl.
Universo - 2006-04-22 08:17
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Gestern war Tag X... der Tag an dem ich nach unzähligen ergebnislosen Untersuchungen in den letzten Wochen, das Ergebnis des MRT von letzten Donnerstag erfahren sollte. Das MRT war meine letzte Hoffnung...ich habe fast nicht mehr daran geglaubt, dass überhaupt noch jemand herausfindet, was los ist. Allmählich bin ich mir schon blöd vorgekommen, da läuft man wochenlang von Arzt zu Arzt und keiner findet was. Ich bin froh, dass nun zumindest die Ungewissheit bezüglich der Diagnose ein Ende hat.
Meine Vermutung hat sich bestätigt: ich habe einen mediolateralen Bandscheibenvorfall zwischen L4 und L5, der rechtsseitig die Nervenwurzel tangiert, dazu Protrusionen in 2 weiteren Ebenen und eine ( beginnendende ) Facettengelenkathrose. Die Diagnose war wohl deshalb so schwierig, weil bei mir nicht die oft bei einem Bandscheibenvorfall üblichen Rückenschmerzen im Vordergrund standen, bzw. stehen. Jetzt muss noch abgeklärt werden, wie ausgeprägt die neurologischen Schädigungen sind...tja, und dann? Mein Arzt hat gestern davon gesprochen, dass möglicherweise operiert werden muss, um die Nervenwurzel zu entlasten, da ich rechts auch schon eine leichte Fußheberschwäche habe. Ich werde erst mal weiter konservativ behandelt...habe gestern wieder diese tolle Spritze in den Wurzelkanal bekommen, und hoffe, dass ich um eine OP herumkomme...denn dass es mir danach wirklich besser geht, ist ja auch nicht gesagt.
Universo - 2006-04-11 05:55
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So, dann berichte ich mal von gestern. Die Kernspintomografie bzw. MRT, wie das auch heißt, war überhaupt nicht schlimm...nach den Stories, die ich vorher gehört hatte, ( z.B. dass jemand vor Angst ohnmächtig geworden ist und die Untersuchung abgebrochen werden musste ) hatte ich vorher ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch und hatte mich ja auch schon danach erkundigt, ob ich ein Beruhigungsmittel bekommen könnte. Irgendwie ist es mir aber gelungen, mich im Laufe der Woche, seit ich wusste, dass ich da hin muss, nicht in irgendetwas reinzusteigern und ich war gestern so ruhig, dass ich morgens schon überlegt hatte, auf das Beruhigungsmittel zu verzichten. Mit Beruhigungsmitteln ist es ja auch so eine Sache...mir ist es vor einigen Jahren passiert, dass ich auf das Beruhigungsmittel, dass ich vor einer OP bekommen habe, paradox reagiert habe...das Medikament hat mich nicht beruhigt, sondern hat mich dermaßen in Panik geraten lassen, dass die Narkosevorbereitung abgebrochen und die OP verschoben werden musste.
Jetzt aber wieder zurück zu gestern: als ich vor der Untersuchung gefragt wurde, ob ich denn nun ein Beruhigungsmittel haben wollte oder nicht, habe ich abgelehnt. Mein Freund durfte während der Untersuchung bei mir bleiben...das war für mich beruhigend genug. Als ich die "Röhre" gesehen habe, war ich überrascht...entgegen meiner Vorstellungen ist sie nicht nur an einem, sondern an beiden Enden offen. Die Untersuchung hat nur gut 15 Minuten gedauert....die Geräusche, die man während der ganzen Zeit hört, sind zwar komisch, ich hätte aber, wenn ich gewollt hätte, einen schalldichten Kopfhörer oder Ohrstöpsel bekommen können. Alles halb so wild also. Ein Beruhigungsmittel hätte ich für diese Untersuchung wirklich nicht gebraucht und ich bin froh, dass ich darauf verzichtet habe. Eins habe ich jedenfalls gestern gelernt: man sollte wirklich nicht auf das hören, was andere einem vorher erzählen und sich unnötig in Angst versetzen lassen. Es gab nur einen einzigen Menschen, der mir ( gestern ) gesagt hat, dass es gar nicht schlimm ist.
Am Montag habe ich einen Termin beim Orthopäden, zur Besprechung des Befunds...ich bin echt gespannt, was beim MRT herausgekommen ist und bin froh, wenn ich dann endlich gezielt behandelt werden kann.
Universo - 2006-04-07 08:07
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...um 11 Uhr habe ich einen Termin beim Orthopäden...ich bin ja gespannt, wie lange ich heute ( mit Termin ) warten muss. Letzte Woche waren es ohne Termin 2 1/2 Stunden.... Was meine "Beschwerden" angeht ist, trotz der Spritze letzte Woche, alles so ziemlich unverändert.
Um 14.30 Uhr muss ich zur Kernspintomografie. Wirklich wohl ist mir bei dem Gedanken zwar nicht, was aber daran liegen kann, dass ich das zum ersten Mal mache und wohl zuviel an Horrorgeschichten gehört habe. Schon komisch, dass fast jeder dem ich erzählt habe, dass ich da heute hin muss, mit irgendeiner Story bezüglich negativer Erfahrungen, aufwarten konnte. Ich denke mal, nächstes Mal erzähle ich vorher gar nichts. Letzte Woche habe ich noch gedacht, dass ich ein Beruhigungsmittel brauche, um die Zeit in der Röhre überstehen zu können, heute, wenige Stunden vorher, bin ich mir da gar nicht mehr so sicher. Augen zu und durch...im wahrsten Sinne des Wortes.
Universo - 2006-04-06 09:14
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Ich bin gestern eine weitere Woche krank geschrieben worden...dabei bin ich es so leid, zuhause rumzuhängen....
Die Spritzen und Bestrahlungen, die ich seit Anfang der Woche bekommen habe, haben so gut wie gar nichts gebracht...die Schmerzen waren dann zwar für ein paar Stunden weg, aber sobald die Wirkung des Medikaments nachließ, war alles so wie vorher. Die Symptome haben sich sogar noch verstärkt...mittlerweile schläft mir das gesamte rechte Bein ein und zwar nicht nur wenn ich sitze, sondern auch wenn ich stehe, liege, laufe...und die Schmerzen im Rücken und im Bein werden schlimmer...nachts kann ich kaum noch schlafen, bzw. wenn ich dann doch mal kurz einschlafe, werde ich von den Schmerzen wieder wach.
Mein Hausarzt hat mich dann gestern zum Orthopäden überwiesen. Die 2 1/2 Stunden Wartezeit dort habe ich abwechselnd im sitzen, stehen und laufen verbracht...puuuh... Ich habe eine Spritze in Wirbelkanal bekommen, muss dringendst zur Kernspintomografie und bin eine weitere Woche krank geschrieben. Die Kernspintomografie steht nächsten Donnerstag an...oh Mann, ich darf gar nicht darüber nachdenken...bei dem Gedanken daran, kriege ich jetzt schon Beklemmungen. Aber es hilft ja nichts, die Untersuchung muss unbedingt gemacht werden und außerdem kann ich auf Wunsch ein Beruhigungsmittel bekommen. Ich denke mal, ich darf jetzt einfach nicht zu viel darüber nachdenken und mich da reinsteigern.
Ich habe ein komisches Gefühl im Bauch, wenn ich daran denke, dass ich noch auf der Arbeit anrufen muss, um mich weiter krank zu melden. Ok, mein Chef weiß, dass ich nicht zu den Menschen gehöre, die wegen einer Kleinigkeit einen Krankenschein nehmen...ich habe schon oft gearbeitet, obwohl es mir wirklich nicht gut ging und gehe fast immer erst dann zum Arzt, wenn gar nichts mehr geht. Meine Krankenscheine der letzten 13 Jahre lassen sich an einer Hand abzählen...trotzdem ist es ein doofes Gefühl und ich habe ein schlechtes Gewissen. Woran liegt das?
Mein Schatz macht sich echt Sorgen um mich und sagt mir jeden Tag aufs Neue, dass er mir die Schmerzen gerne abnehmen würde und sich einfach nur wünscht, dass es mir bald wieder besser geht. Es ist ein schönes Gefühl, ihn an meiner Seite zu haben und zu spüren, dass er immer für mich da ist.
Universo - 2006-03-31 09:09
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